Forschung

National

Der Forschungsstandort Österreich hat sich in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt. Im letzten Jahrzehnt sind die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung in Österreich um rd. 70% gestiegen. Gemäß der Globalschätzung der Statistik Austria werden für das Jahr 2016 10,7 Milliarden Euro Ausgaben für diesen Bereich prognostiziert, was einer Forschungsquote von 3,07 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht. Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise konnten die F&E-Ausgaben und die Forschungsquote gesteigert werden. 

Zum Vergleich: Im Jahr 2014 (dem letzten Jahr, für das internationale Vergleichszahlen verfügbar sind) beliefen sich die F&E-Ausgaben auf 9,833 Milliarden Euro – etwa 2,99 Prozent des BIP. Damit liegt Österreich im europäischen Vergleich deutlich über dem EU 28-Durchschnitt von 2,03 Prozent. Nach Finnland, Schweden, Dänemark, aber vor Deutschland, weist Österreich anhand der zuletzt verfügbaren internationalen Vergleichsdaten somit die vierthöchste Quote innerhalb der EU-28 auf. Wofür und von wem diese Mittel ausgegeben werden, erfahren Sie hier.