Wissenschaft & Hochschulen

Ausschreibung Österreichischer Staatspreis und Förderungspreis für Wissenschaftspublizistik

  1. Der Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft verleiht zur Förderung verantwortungsvoller Wissenschaftspublizistik alle zwei Jahre den Österreichischen Staatspreis für Wissenschaftspublizistik sowie einen Förderungspreis für junge Wissenschaftspublizist/innen (Höchstalter 35 Jahre). Mit dem Staats- und Förderungspreis werden hervorragende journalistische Beiträge ausgezeichnet, die in allgemein verständlicher Weise und kompetent Themen aus Wissenschaft und Forschung aufgreifen und damit in der Öffentlichkeit das Interesse und die Akzeptanz für Wissenschaft und Forschung wecken und vertiefen helfen.

  2. Der Staatspreis ist mit EURO 5.500,--, der Förderungspreis mit EURO 2.500,-- dotiert. Die Preise werden ungeteilt an Einzelpersonen verliehen. Sammelbewerbungen werden nicht berücksichtigt. Sollte die Jury keine der eingereichten Arbeiten für eine Auszeichnung vorschlagen, kann von der Preisverleihung Abstand genommen werden.

  3. Es können nur Beiträge eingereicht werden, die in einem österreichischen Medium publiziert oder gesendet wurden.

  4. Einreichungen zum Österreichischen Staatspreis und zum Förderungspreis können sowohl durch die Redaktion eines Mediums bzw. durch die Redakteurin/den Redakteur eines Mediums als auch unabhängig von einer Redaktion (frei) erfolgen.

  5. Für die Bewerbung kommen nur Beiträge in Betracht, die im Zeitraum 2014/2015 publiziert oder gesendet wurden. Die Bewerbungsunterlagen sowie ein Lebenslauf des Autors/der Autorin sind in achtfacher Ausfertigung bis spätestens 31. Jänner 2016 an das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, z.H. Frau Mag. Martha Brinek, Minoritenplatz 5, 1014 Wien, Tel.: 01/53120-9515 zu richten.
    Bei Hörfunk- und Fernsehproduktionen ist neben einer schriftlichen Kurzfassung eine Audio- oder Videokassette bzw. DVD beizulegen.

  6. Die Auswahl der Preisträger/innen erfolgt durch eine vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft bestellte Jury. Die Mitglieder der Jury sind hinsichtlich der Beratung und Bewertung zu Verschwiegenheit verpflichtet. Die Entscheidung der Jury wird unter Ausschluss des Rechtsweges getroffen.

  7. Bisherige Staatspreisträger/innen sind von einer neuerlichen Bewerbung ausgeschlossen.

  8. Die Jury kann auch nach eigenem Ermessen Personen, die auf dem Gebiet der Wissenschaftspublizistik bedeutende Leistungen erbracht haben, als Preisträger/innen vorschlagen.

  9. Die Jury kann ferner eine „Besondere Anerkennung“ aussprechen für eine/einen Journalistin/Journalisten, die/der ungewöhnliche Zugänge zu Wissenschaft und Forschung wählt und letztlich dadurch neue Qualitätsmaßstäbe im Bereich des Wissenschaftsjournalismus setzt. Der Anerkennungspreis ist mit EURO 2.000,-- dotiert.

  10. Die Preise werden in feierlicher Form durch den Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft überreicht.