Ministerium

Staatspreise für Geschichte der Gesellschaftswissenschaften und sozialer Bewegungen

"Victor Adler-Preis - Österreichischer Staatspreis für Geschichte sozialer Bewegungen"
 
"Karl von Vogelsang-Preis - Österreichischer Staatspreis für Geschichte der Gesellschaftswissenschaften" 

 

Diese Staatspreise werden seit 1980 jedes Jahr alternierend für besonders hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Historiographie vergeben. Sie können physischen Personen verliehen werden, deren Werk mindestens folgenden Kriterien entspricht:
- Berücksichtigung wissenschaftlich innovativer Ansätze und Fragestellungen,
- Vorliegen einer Publikation, die einer Habilitationsschrift gleichwertig ist,
- Nachweis von weiteren, fachspezifischen und wissenschaftlich anerkannten
  Publikationen.

Die Preise sind mit jeweils 7.500.- dotiert, damit sind sie eine der wichtigsten Auszeichnungen auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften, die in Österreich verliehen wird.

Die Nominierung der Kandidaten/innen erfolgt durch ein Mitglied einer international besetzten Jury, im Regelfall durch den Verein für Geschichte der Arbeiterbewegung (Victor Adler-Staatspreis) bzw. durch das Karl von Vogelsang-Institut (Karl von Vogelsang-Staatspreis). Auf Vorschlag der Jury wird auch jedes Jahr an junge Wissenschaftler/innen jeweils einen "Victor Adler-" bzw. "Karl von Vogelsang-Förderungspreis" verliehen, der mit   2.000.- dotiert ist.

Die Verleihung der Preise erfolgt durch die Bundesministerin/den Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft aufgrund von Vorschlägen der von ihm bestimmten Jury.