Forschung

National

Der Forschungsstandort Österreich hat sich in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt. Im letzten Jahrzehnt sind die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung in Österreich um rd. 65% gestiegen. Gemäß der Globalschätzung der Statistik Austria werden für das Jahr 2017 11,325 Milliarden Euro Ausgaben für diesen Bereich prognostiziert, was einer Forschungsquote von 3,14 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht. Der erwartete Anstieg von 3,8% gegenüber dem Vorjahr liegt über dem erwarteten Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von 3,3%.

Zum Vergleich: Im Jahr 2015 (dem letzten Jahr, für das internationale Vergleichszahlen verfügbar sind) beliefen sich die F&E-Ausgaben auf 10,613 Milliarden Euro – etwa 3,12 Prozent des BIP. Damit liegt Österreich im europäischen Vergleich deutlich über dem EU 28-Durchschnitt von 2,03 Prozent. 2015 hat Österreich nunmehr Dänemark, Finnland und Deutschland überholt und weist nach Schweden (3,26%) nunmehr die zweithöchste F&E-Quote innerhalb Europas auf.
Wofür und von wem diese Mittel ausgegeben werden, erfahren Sie hier.