Forschung

Forschungsstatistik

Im Abstand von zwei Jahren führt Statistik Austria gemäß F&E-Statistikverordnung, BGBl II/396/2003 idgF, eine verpflichtende Vollerhebung über die Finanzierung und Durchführung von Forschung und experimenteller Entwicklung (F&E) in allen volkswirtschaftlichen Sektoren Österreichs durch. Um die internationale Vergleichbarkeit zu erhöhen, wurde 2007 der Rhythmus der nationalen Erhebungen auf den EU-Rhythmus ungerade Erhebungsjahre umgestellt. Die Erhebungseinheiten umfassen die Bereiche Hochschulen, Unternehmen, Staat und private, gemeinnützige Forschungseinrichtungen. Es besteht Auskunftspflicht. Methodische Basis ist das international gültige Frascati-Manual der OECD (letzte Aktualisierung 2015).


Detaillierte F&E-Ergebnisse gibt es in Analogie zu den internationalen Berichtspflichten jeweils über ungerade Erhebungsjahre; die letzte Vollerhebung über das Jahr 2015 wurde im Sommer 2017 abgeschlossen. Die Ergebnisse liegen vor und sind auf der Homepage der Statistik Austria einsehbar (Link siehe unten).


Auf Basis der oben genannten F&E-Statistikverordnung erstellt Statistik Austria auch  eine „Globalschätzung“ über die voraussichtlichen Bruttoinlandsausgaben für F&E anhand der Budgetdaten und Konjunkturprognosen für das jeweils laufende Jahr. Politisch relevant und auch im internationalen Vergleich wichtiger Indikator ist die Berechnung der Forschungsquote, die das Verhältnis der inländischen F&E-Ausgaben zum nominellen Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Prozentzahl darstellt. Die F&E-Globalschätzung wird gemeinsam mit den Auswertungen der forschungswirksamen Mittelverwendungen des Bundes und den Auswertungen der Bundesforschungsdatenbank im jährlich erscheinenden Forschungs- und Technologiebericht veröffentlicht (siehe www.bmwfw.gv.at/ftb)


Ansprechpersonen im BMWFW: 
Mag. Irene Danler
irene.danler@bmwfw.gv.at