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ENIC NARIC AUSTRIA - Anerkennung von Hochschulabschlüssen

Informationen AAIS (PDF, 2 Seiten)

Nationales Informationszentrum für akademische Anerkennung
National Academic Recognition Information Centre
Centre National d’information sur la reconnaissance académique

Das Nationale Informationszentrum für akademische Anerkennung, ENIC-NARIC Austria, ist zuständig für Fragen zur internationalen Anerkennung von akademischen Abschlüssen und Titeln. Es ist Teil der internationalen Netzwerke ENIC (Europen Network of Information Centres – gegründet von Europarat und UNESCO) und NARIC (National Academic Recognition Information Centres – gegründet von der Europäischen Union).  

Um den Transfer von akademischem Wissen in die Wirtschaft weiter zu stärken und damit die Attraktivität des Forschungs-und Wirtschaftsstandorts Österreich zu  erhöhen, starten das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung und das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend das neue modular aufgebaute Programm „Wissenstransferzentren und IPR- Verwertung“, das ab 14. Oktober 2013 von der Abwicklungsstelle Austria Wirtschaftsservice ausgeschrieben wird.

Mit dem neuen Förderprogramm wollen die beiden Ministerien die Zusammenarbeit von Universitäten untereinander sowie mit anderen Forschungseinrichtungen und Unternehmen weiter verbessern, die strategische Patentförderung stärken und durch die Prototypenförderung die Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die wirtschaftliche Praxis erleichtern und somit die Verwertung von universitären Erfindungen beschleunigen.

Modul 1: Wissenstransferzentren

Auf Basis einer Ausschreibung werden Technologietransferkoordinationsstellen an den Universitäten geschaffen, die als Ansprechstelle für Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen dienen. Sie sollen einen Überblick über alle laufenden Forschungsvorhaben geben und diese auf deren Verwertungspotenzial untersuchen.

Durch einschlägige interuniversitäre Kooperationsprojekte sollen darüber hinaus der Umgang mit geistigem Eigentum weiter professionalisiert und die Verwertungschancen erhöht werden. Wirtschaft und Industrie erhalten dadurch einen besseren und schnelleren Zugang zu Forschungsergebnissen, wodurch diese effizienter umgesetzt werden können.

Den Universitäten wird es im Rahmen der Wissenstransferzentren auch möglich sein, geförderte Kooperationsprojekte mit außeruniversitären Einrichtungen - wie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), der Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG), den Fachhochschulen, dem IST Austria, der Christian Doppler Gesellschaft (CDG), den AplusB-Zentren, den Museen sowie den speziellen Einrichtungen mit Forschungsschwerpunkt Geistes-, Sozial-, Kulturwissenschaften und Kunst - einzugehen. Die genannten Einrichtungen sind im Falle der Kooperation mit den Universitäten förderberechtigt.

Modul 1a: Regionales Wissenstransferzentrum (Fördergeber BMWF)
Den zentralen Eckpunkten des österreichischen Hochschulplans folgend, soll es künftig drei regionale Wissenstransferzentren (Ost, Süd und West) geben, die von den Universitäten auf Basis von Konsortialverträgen gegründet werden. Der spezielle Förderschwerpunkt für Kooperationsprojekte im Bereich Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften (GSK) und Kunst soll einmal mehr die große Bedeutung der GSK für den  Wissenstransfer in die und für die Gesellschaft unterstreichen.
www.awsg.at/wtz/regional

Modul 1b: Thematisches Wissenstransferzentrum (Fördergeber BMWFJ)  
Das thematische Wissenstransferzentrum für Life Sciences soll ein österreichweit vollständiges Infrastruktur- und Kompetenznetzwerk für die Medikamentenentwicklung aufbauen, um die Wertschöpfungskette im Bereich der frühen präklinischen Wirkstoff- und Diagnostikaentwicklung umfassend abzudecken und gemäß internationalen Qualitätsstandards durchzuführen. Es soll für alle Fragen rund um klinische Tests als zentrale Anlaufstelle für Forschungseinrichtungen und junge Unternehmen dienen, um gute Rahmenbedingungen für den Übergang von der akademischen Forschung in die Wirkstoff- und Diagnostika-Entwicklung zu schaffen. Es stellt zum Beispiel koordinierte Informationen über freie Kapazitäten von verfügbaren Labors zur Verfügung. Gerade in diesem Bereich verbessert jede Zeitersparnis die Chance auf die Verwertung. 
www.awsg.at/wtz/thematisch

Modul 2: Patentförderung (Fördergeber BMWF)

Eine zusätzliche  Patentförderung soll den Universitäten weitere Anreize bieten, speziell jene Patente strategisch weiterzuentwickeln, welche ein hohes Verwertungspotenzial aufweisen bzw. eine erfolgreiche wirtschaftliche Nutzung erwarten lassen. Gefördert werden Maßnahmen zur Erlangung von gewerblichen Schutzrechten im Zusammenhang mit Prioritäts- und Patentfolgeanmeldungen (Kosten zur Erlangung des Schutzrechts, nationale und internationale Anmeldegebühren etc.).
Förderwerber sind öffentliche österreichische Universitäten gem. Universitätsgesetz 2002 und gem. Bundesgesetz über die Universität für Weiterbildung Krems (DUK-Gesetz 2004).
www.awsg.at/wtz/patent

Modul 3: Neue Prototypenförderung (Fördergeber BMWFJ)

Damit werden im Rahmen eines Wettbewerbs neue patentierte bzw. patentfähige Einreichungen aus der Grundlagenforschung an den Universitäten bzw. in Kooperation mit definierten Forschungseinrichtungen von einer Fachjury ausgewählt. Die Projekte mit den besten Verwertungschancen werden mit einer Förderung unterstützt, um aus der Erfindung einen Prototyp zu erstellen. Voraussetzung ist ein Bedarf bei Klein- und Mittelbetrieben.
Förderwerber sind öffentliche österreichische Universitäten gem. Universitätsgesetz 2002 und gem. Bundesgesetz über die Universität für Weiterbildung Krems (DUK-Gesetz 2004).
www.awsg.at/wtz/prize

Mit der Abwicklung dieses Programms ist die Austria Wirtschaftsservice GesmbH beauftragt (www.awsg.at/wtz).


Kontaktpersonen:
Mag. Daniela Kopriva-Urbas (Daniela.Kopriva-Urbas@bmwfw.gv.at)
Mag. Sabine Matzinger (sabine.matzinger@bmwfw.gv.at)
Dr. Claudia Leutgeb (c.leutgeb(at)awsg.at)
Johannes Sarx MBA, B.Sc. (j.sarx(at)awsg.at)

Anhang: Sonderrichtlinie für das Programm „Wissenstransferzentren und IPR Verwertung“